Ingo Zechner, Mag. Dr., geb. 1972, ist Historiker und Philosoph.
1997–2000 Lehrtätigkeit am Institut für Philosophie, 2003–2004 am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien; 2004 IFK/BTWH-Visiting Scholar der University of California in Berkeley. 2000–2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (Restitution, Archiv), 2003–2008 ebd. Leiter der Anlaufstelle für jüdische NS-Verfolgte in und aus Österreich; 2009 Geschäftsführer des neu gegründeten Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI). Seit 2010 freier Forscher und Autor.
2002–2008 Mitglied der Kommission für Provenienzforschung, 2003-2008 Mitglied der Wiener Rückstellungs-Kommission.
Publikationen: Monographien, Ausstellungskataloge, Aufsätze und Rezensionen zu Philosophie, Film, Literatur und Musik, zu NS-Vermögensentzug, Restitution und Entschädigung sowie zu Archiv und Bibliothek der jüdischen Gemeinde Wiens.
Vorträge in Österreich, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Island und den USA.
Forschungsschwerpunkte: Film und Filmtechnologie, Digitale Medien; Zeit und Gedächtnis; Ästhetische Theorie, Cultural Studies; Strukturalismus und Poststrukturalismus; Holocaust Studies und Studien zum NS-System: NS-Vermögensentzug und Restitution (insbesondere Kunstrestitution und Naturalrestitution von Liegenschaften, Vermögen und Strukturen der jüdischen Organisationen Österreichs), NS-Herrschaftsapparat in Wien.